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VEUKO Kongress 2016 - 50 Jahre VEUKO – Jubiläumskongress in Budapest

Delegierte befasste sich mit dem Schwerpunkt Zukunft der Kachelofenbranche in Europa

Ihr 50jähriges Bestehen feiert die VEUKO in diesem Jahr. Ihre Vorgängerorganisation, das sogenannte „Drei-Länder-Treffen“ war am 17. Januar 1966 gegründet worden. Als sich an jenem Tag die Repräsentanten der Hafnerorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Handwerkskammer München zusammenfanden, konnte keiner von ihnen ahnen, dass sie den Grundstein für eine schlagkräftige Vereinigung legten.
Heinz Baudach (D), BIM KommR. Franz Müller (Ö) und Zentralpräsident August Sidler (CH) vereinbarten zunächst nur jährliche Meetings zur Koordination von Veranstaltungen und zum Technischen Informationsaustausch. Durch den Beitritt Südtirols entstand 1985 das „Vier-Länder-Treffen“, das sich ein Jahr später als „Vereinigung Europäischer Verbände des Kachelofenbauer-/Hafner-Handwerks“ (kurz: VEUKO) als Verband konstituierte. Bis 1998 fanden regelmäßige Treffen der Branchenvertreter aus den vier Alpenländern statt. Danach startete mit dem Beitritt Luxemburgs die europaweite Vervielfachung der Mitgliedsländer.

Derzeit sind 15 Kachelofenverbände aus 13 europäischen Ländern Mitglied der Vereinigung. Bald könnten die Niederlande als weiteres Mitglied dazu kommen. Pien Scharwachter vom holländischen Verband „Warm in Nederland“ nahm am VEUKO-Kongress vom 11. bis 13. Mai in Budapest als Gast teil. Aufgrund seines Berichtes wird sein Verband über eine Mitgliedschaft entscheiden.

Der Beobachter wird einiges zu berichten haben, denn die Delegierten von den Mitgliedsverbänden absolvierten ein dicht gedrängtes Programm. Nachdem es bereits am Eröffnungstag zwei Sitzungen mit Länderberichten gegeben hatte, füllte der Programmpunkt „Schwerpunktthemen“ den Donnerstagvormittag. Dabei ging es vor allem um die Zukunft des Kachelofenbaus in der EU im Blick auf die bevorstehende Ökodesignrichtlinie. Hier trägt die VEUKO als Stakeholder zu einer wesentlichen Änderung in Bezug auf Kachelöfen bei.

Dazu sagte VEUKO-Präsident Robert Salvata: „Moderne Kachelöfen erfüllen die strengsten Emissionsgrenzwerte und trotzdem werden sie in mehreren Länder der EU in einen Sack mit den anderen Festbrennstoffheizungen geschmissen – die VEUKO sagt klar, dass Kachelöfen eine wichtige Rolle auch in der Zukunft spielen wird.“ Diese wichtige Rolle sieht der Dachverband auch bei der Ausbildung. Nach einer erfolgreichen Informationsveranstaltung in der Keramikfachschule Stoob will man künftig im Rahmen eines EU-Erasmusprojektes die Förderung der Qualifikation von Hafnern aus den Mitgliedsländern auch an diesem Standort fördern und das Projekt Europameister weiter fortsetzen.

Auf dem Tagungsprogramm stand auch ein hochinteressanter historischer Ausflug nach Visegrad. Die rund 40 Kilometer nördlich von Budapest Stadt an der Donau ist derzeit hauptsächlich wegen der nach ihr benannten Gruppe der Staaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn bekannt, die gemeinsam die Mitgliedschaft in der EU und der NATO erreichen wollten. Für die Hafnerbranche ist dagegen das Schloss der ungarischen Könige von Bedeutung. Darin gibt es nämlich eine ganze Reihe prunkvoller Kachelöfen, die zum Teil noch aus dem 15. Jahrhundert stammen. Außerdem hatte es eine Rundfahrt durch Budapest und ein Abendessen in Pest mit Spaziergang über die Freiheitsbrücke gegeben.

VEUKO Leitungsteam

 

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